Geeignete Tiere


Animals that can be kept in schools


Aus meiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Tieren und der pädagogischen Arbeit sowie dem Einsatz der gehaltenen Tiere ist eine Auswahl von Arten entstanden, die am besten für den Einsatz in einem Schulvivarium und in vielen anderen "pädagogischen Umgebungen" geeignet sind. Diese Tierarten oder Tiergruppen möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen.

Wirbellose Tiere (Invertebrata oder Evertebrata)

Ringelwürmer (Annelida)

Regenwürmer Earthworms (Lumbricidae)

Für längere Beobachtungszeiträume wie z.B. die Durchmischung von Boden und die Verwertung/Aufschließung von Falllaub usw. aber auch für für Versuche und Beobachtungen die innerhalb von einigen Schulstunden durchführbar sind, werden gerne Regenwürmer eingesetzt. Dafür werden gemeinhin der als Tauwurm bezeichnete Lumbricus terrestris und Tiere der Gattung Eisenia verwendet. Verschiedene Regenwürmer lassen sich gut in Komposthaufen züchten.


Weichtiere (Mollusca)

Schnecken Snails (Gastropoda)

Die gehäusetragende wasserlebende Schnecke Pomacea diffusa (und weitere Arten aus der Gattung)  ist eine recht einfach zu haltende Schnecke und sie bietet dennoch unzählige Möglichkeiten für Beobachtungen. Ein beachtenswerter Aspekt ist z.B., dass es bei diesen Schnecken getrennte Geschlechter gibt. Leider wurden alle Apfelschnecken "geächtet" und ihre Vermehrung und Pflege ist in der EU nicht mehr erlaubt. Damit verlieren wir auch komplett ein interessantes und wichtiges Vivarientier.


   Die Gewöhnliche Achatschnecke Achatina fulica BOWDICH, 1822 kann in einer Dauerzucht gehalten werden und benötigt keine längeren Ruhephasen wie die einheimischen, geschützten und nur sehr aufwendig mit einer größeren Freianlage züchtbaren Weinbergschnecken (Helix pomatia und Cornu aspersum). Mit Achatschnecken können alle Versuche und Beobachtungen zu Schnecken durchgeführt werden und sie bieten die Möglichkeit, eine Menge von weiteren Themen ( z.B. Schädling/Nützling, geschlechtliche Fortpflanzung von Zwittern, Entwicklung von Weichtieren, Neozoen, usw.) mit Leben zu füllen. Eventuell bieten sich weitere Schnecken aus der Familie Achatinidae für einen Einsatz in einem Schulvivarium an (wie z.B. die hier gezeigte Art Achatina immaculata).

Gliederfüßer (Arthropoda)

Spinnentiere (Arachnida)/Skorpione Scorpions (Scorpiones)

Die großen Arten der in Asiatischen Regenwäldern beheimateten Gattung Heterometrus sind wie - übrigens die absolute Mehrheit der Skorpione - entgegen ihrem pauschalisierten Ruf für den Menschen harmlose Tiere.   Sie können durchaus in einem Schulvivarium gehalten werden. Auch die für alle Skorpione namensgebenden Tiere aus der Gattung Scorpio sind mindergiftig (Tier auf dem Foto).

Spinnentiere (Arachnida)/Webspinnen True Spiders (Araneae)

Vogelspinnen sind inzwischen im Terraristik-Hobby sehr weit verbreitet und deshalb ist die Menge an Greuelmärchen über Spinnen die unter Laien kursieren, nicht mehr ganz so groß. Nach meiner Erfahrung eignet sich die aus Chile stammende Art Grammostola porteri hervorragend um Ängste und Vorurteile bei groß und klein schnell und nachhaltig abzubauen. Ältere Weibchen lassen sich fast ausnahmslos auf die Hand nehmen und zeigen keinerlei aggressives Verhalten; sie streifen auch keine ihrer Brennhaare ab.

Neben den in der Terraristik weit verbreiteten Vogelspinnen sind weitere Arten von "modernen", labidognathen Spinnen durchaus geeignet, in Schulvivarien ihren Platz zu finden.

Die Jagdspinne Cupiennius salei diente Spinnenkundlern als eine Art "Haustier" zu Forschungszwecken. Es sind sehr groß werdende, aber für den Menschen vollkommen ungefährliche und
absolut aggressionsarme Tiere.


Ähnliches gilt auf für die pantropisch verbreitete Riesenkrabbenspinne Heteropoda venatoria, die ursprünglich aus Südostasien stammt und ein richtiger Kulturfolger ist. Und auch die auf dem Foto zu sehende Art Holconia insignis aus Australien ist zwar recht groß, aber für uns dennoch vollkommen ungefährlich.

Einen besonderen Reiz besitzen Spinnen, welche ein echtes Radnetz bauen. So bietet es sich an, Spinnen der Gattung Argiope in einem Vivarium zu pflegen. Die Zucht über mehrere Generationen gelingt auch Anfängern in diesem Bereich gut. Da die Zebraspinne Argiope bruennichi sich in Deutschland inzwischen gut tabliert hat, ist ein Bezug zur heimischen Fauna    gegeben.

Ebenfalls extrem reizvoll und interessant ist die Pflege von sozialen Spinnen. Leider sind nicht viele Arten regelmäßig verfügbar oder gar kontinuierlich in Zucht. Eingige Stegodyphus- und Anelosimus-Arten wurden und werden jedoch von Spinnen-Hobbyleuten gepflegt.Anelosimus eximius ist eine der wenigen Spinnenarten, die wirklich soziales Verhalten zeigen. Dadurch sind diese Kugelspinnen extrem interessante Beobachtungsobjekte.



Krebstiere (Crustacea)/Rückenschaler (Notostraca)

 Die Arten der Gattung Triops  sind sogenannte "Urzeitkrebse": Krebse die sich seit Jahrmillionen nicht verändert haben und über ihre Blattbeinchen atmen. Die einheimische Art Triops cancriformis gilt als das am längsten auf unserer Erde unverändert lebende vielzellige Tier und ist ebenso wie einige andere Triops Arten einfach zu vermehren. Viele spannende Dinge lassen sich mithilfe von Triops  thematisieren: "Zysten" als Überdauerungsstadien die im Falle von Triops Jahrzehnte in völliger Trockenheit überstehen, Jungfernzeugung (Parthenogenese) als Fortpflanzungsform und -strategie, Ökologische Nische, usw., usw..

Krebstiere (Crustacea)/Zehnfußkrebse (Decapoda)


Die rötlich gefärbte Garnele Neocaridinia heteropoda (KEMP, 1918) ist ein inzwischen in der Aquaristik verbreitetes Krebstier welches von vielen Aquarianern sogar nur um seines selbst Willen gehalten und gezüchtet wird. Garnelen sind sehr effektive Algenvertilger und können auch sehr gut mit verschiedenen Fischarten vergesellschaftet werden.

Myriapoda (Vielfüßer)/Juliformia Millipedes (Schnurfüßer)

Große Schnurfüßer wie Mardonius parilis acuticonus (ATTEMS, 1914) und Archispirostreptus gigas (PETERS, 1855) aus Afrika sind beeindruckende Tiere die sich sehr gut im Terrarium pflegen und auch vermehren lassen. Stichworte: Homonome Segmentierung, Evolution

Insekten (Insecta)/Gespenstschrecken (Phasmida)

   Die Australische Gespenstschrecke Extatosoma tiaratum MACLEAY, 1826  kann über Jahre in Terrarien sehr gut gehalten werden. Sie ernährt sich von Brombeerblättern. Die Weibchen erreichen beachtliche Körpergrößen und können problemlos auf die Hand genommen werden.

Eines der größten und massigsten Insekten stellen die Weibchen von Heteropteryx dilatata dar. Zudem sind sie sehr bizarr in ihrer Gestalt. Ihre Pflege ist geringfügig anspruchsvoller als die von Extatosoma tiaratum.

Stabförmige Gespenstschrecken sind eine weitere Möglichkeit, die beeindruckende Mimese dieser Insektenordnung zu zeigen. Persönlich empfehle ich jedoch nicht den Einsatz der extrem vermehrungsfreudigen Arten. Diese sind - auch wenn es sich unglaublich anhören mag - zu einfach zu züchten und "nerven" ihre Pfleger schnell nur noch. Die Pflege von Ramulus artemis und ähnlichen Arten ist wirklich nur anzuraten, wenn es im Schulvivarium Tiere gibt, die die Stabschrecken als Futter akzeptieren. Besser sind solche Arten, die nicht ganz so produktiv sind und eine noch perfektere Mimese zeigen wie z.B. Lonchodes-Arten.

Blattförmige Gespenstschrecken, die sogenannten "Wandelnden Blätter" werden in fast jeder Naturdokumentation zum Thema "Tropischer Regenwald" oder "Tarnung im Tierreich" gezeigt. Sie können mit einigen Arten sehr gut unter Schulbedingungen gehalten und vermehrt werden.                                                        


Insekten (Insecta)/Käfer Beetles (Coleoptera)

Verschiedene Arten der Gattung Pachnoda sind als Beispiel für Rosenkäfer problemlos zu halten. Diese Insekten zeigen sehr anschaulich ein Beispiel für vollständige Verwandlung (holometabole Metarmophose) und lassen sich auch in speziellen Behältern beobachten.

Auch einge Vertreter der Schwarzkäfer (Tenebrionidae) eignen sich hervorragend für ein Schulvivarium. Die als Futtertier gezüchteten Arten Zophobas atratus und der Mehlkäfer Tenebrio molitor lassen sich einfach vermehren.                                          Die vollständige Verwandlung bei dem Schwarzkäfer Zophobas atratus: Oben links eine Larve. Oben rechts dann nach einer weiteren Häutung das Puppenstadium. Unten links der frisch gehäutete Käfer, das Vollinsekt. Schließlich unten rechts der Käfer, nachdem das Außenskelett vollständig ausgehärtet und dunkler geworden ist.

Insekten (Insecta)/Schmetterlinge (Lepidoptera)

Einige Raupen von Nachtfaltern können recht problemlos ernährt werden wie z.B. die Arten der Gattung Actias. Etwas geschicktere "Tierpfleger" schaffen es auch, diese Tiere über einige Generationen zu vermehren.

Einheimische Tagfalter sind ein klassisches Studienobjekt in den Schulen. Da aber viele Biotope über die letzten Jahrzehnte zerstört worden sind, mussten auch viele Schmetterlinge in Deutschland unter Artenschutz gestellt werden.


Wirbeltiere (Vertebrata)

Fische Fish (Pisces)

Männchen des Endler-Guppys            

Wildformen des "Millionenfisches" oder "Guppys" Poecilia reticulata  und von Poecilia wingei sind nicht nur wunderschön, sie sind auch einfach zu pflegen und können dennoch eine Vielzahl der Lebensäußerungen von Fischen erlebbar machen. Ferner können sie Bestandteil eines mittelamerikanischen oder südamerikanischen Biotop-Aquariums sein.                              Männchen eines Wildguppys aus Mexiko.

Selbstverständlich ist es besonders reizvoll, in einem Vivarium "wirklich besondere Fische" zu pflegen; also Arten die z.B. durch besondere Verhaltensweisen eine Faszination ausüben, aus evolutorischer Sicht interessant sind, und ähnliches. Hierunter fallen für mich eindeutig die Banjo- und Bratpfannenwelse. Diese Tiere häuten sich sogar.

Ein weiteres "verhaltensmäßiges" Highlight sind sicherlich die Buntbarsche, die als "Schläfer" bekannt sind und sich tot stellen, um Beutetiere anzulocken. Sie warten auf der Seite liegend am Boden und erwachen blitzschnell zum Leben sobald sich ein Beutefisch nähert, der an dem vermeintlichen Aas knabbern will.

Weitere "biologisch" auffällige Fische sind für mich die Blinden Höhlensalmler aus Mexiko, die sich perfekt tarnenden Blattfische, die Flösselhechte der Gattung Polypterus und die Flösselaale sowie die Schützenfische. Mit Ausnahme der letzten ist eine Pflege dieser Arten mit wenig Aufwand in jeder durchschnittlichen Schule möglich. Es gibt keinen zwingenden Grund, jeden Betrachter mit Platy, Skalar und Antennenwels zu langweilen.

Die Flösselhechte kann man durchaus als "Lebende Fossilien" bezeichnen. Sie besitzen eine Lunge und die altertümlichen Ganoidschuppen. Durch ihre Robustheit und Anspruchslosigkeit sind sie fast perfekt für Schulaquarien geeignet.


Je nach Möglichkeiten ist auch der Schützenfisch ein möglicher Bewohner eines Schulvivariums. Es handelt sich allerdings bei den meisten Arten um Bewohner des Brackwassers, so dass eine Pflege nicht für Aquaristik-Anfänger zu empfehlen ist. Das Verhalten und die unglaubliche Strategie zum Nahrungserwerb entschädigen jedoch für eventuellen Pflege-Mehraufwand.                                                 


Amphibien Amphibians/Lurche (Amphibia)

Optimal ist sicherlich nach wie vor, wenn Schülerinnen und Schüler Kaulquappen aus einem nahe gelegenen Teich oder gar dem Schulteich vorübergehend entnehmen und beobachten können. Gleichzeitig sind alle Amphibien in Deutschland geschützt und genaugenommen benötigt man für jedweden Einsatz im Unterricht eine Ausnahmegenehmigung. Deshalb kann es auch hier sinnvoll sein, auf Arten as tropischen und subtropischen Regionen zurückzugreifen, die keiner Gefährdung unterliegen und im Aquaterrarium kontinuierlich nachgezogen werden können.

Frösche -Neben der möglichst häufigen Beobachtung unserer einheimischen Frösche gibt es eine Auswahl an Fröschen welche sich mit geringem Aufwand im Süßwasseraquarium und im Terrarium halten lassen. An manchen Schulen werden sogar die meist als "Pfeilgiftfrösche" bekannten, sehr farbenfrohe Vertreter der Baumsteiger vermehrt.


Kröten - Besonders eindrucksvoll ist die Agakröte Bufo marinus, die jedoch aufgrund ihrer Größe bereits einen stattlichen Behälter benötigt.

Unken - Aus der Gruppe der Unken eignet sich vor allem die Chinesische Rotbauchunke Bombina orientalis für eine Pflege und evtl. Vermehrung in Schulen.

Molche - Der Axolotl gehört zur Familie Querzahnmolche und ist aufgrund einiger Eigenschaften eine Art Lieblingstier der Forschung. Bekannt ist er vor allem wegen der Eigenschaft, zeitlebens seine Larvengestalt zu behalten und das Wasser nicht zu verlassen. Außerdem ist der Axolotl in der Lage, verlorengegangene Extremitäten und sogar verletzte Organe wie z.B. das Herz, wieder vollständig zu regenerieren. 


Reptilien (Reptilia)

Schlangen Snakes (Serpentes)/Nattern (Colubridae)

Die Kornnatter Pantherophis guttatus LINNAEUS, 1766 aus dem Südosten Nordamerikas ist eine Schlange, welche auch in Schulvivarien gepflegt werden kann. Allerdings benötigen die Tiere je nach Herkunftsgebiet eine mehr oder weniger ausgeprägt Ruhephase im Winter.

Ebenfalls mit einem interessanten Verhalten ausgestattet und "anfängergeeignet" ist die Gewöhnliche Strumpfbandnatter Tamnophis sirtalis LINNAEUS, 1758.

Geckoartige (Gekkota)/Lidgeckos (Eublepharidae)

Der Leopardgecko Eublepharis macularius (BLYTH, 1854) ist ein Vertreter der vierbeinigen Reptilien, welcher sich durch viele Eigenschaften als recht pflegeleichter und dennoch interessanterTerrarienbewohner qualifiziert.

Auch der Streifengecko Gekko vittatus ist ein dankbares Terrarientier und "Forschungsobjekt", da er im Gegensatz zu den Leopardgeckos die vielen Menschen bekannten Haftlamellen statt Krallen an seinen Füßen hat.



Vögel (Aves)

Die Haltung von Vögeln (außer z.B. Hühnern) im Schulvivarium empfehle ich persönlich nicht. Sinnvoller dürfte eine Gestaltung des Schulgeländes sein, die einheimische Vogelarten dazu anregt, sich dort niederzulassen. Exkursionen oder Beobachtungen im und am Schulgelände sind eine Alternative. An manchen Schulen wurden/werden Hühner gepflegt was eine schöne Sache ist und selbstverständlich eine "Nutzung" als Unterrichtsgegenstand nahe legt. Hier kommt es genau wie bei den folgenden Säugetieren einfach darauf an, wie die Tierhaltung an der betreffenden Schule organisiert ist und vor allem auch wie stark das Vivarium im Gesamtkonzept verankert ist und unterstützt wird. Sind die Voraussetzungen entsprechend gegeben, lassen sich selbstverständlich auch viele Vogelarten an einer Schule artgerecht halten.

Säugetiere (Mammalia)

Auch wenn in der Terraristik die Pflege von Kleinsäugern boomt, ist es nach meiner Erfahrung nur bedingt sinnvoll, Säugetiere in der Schule zu pflegen. Eingeschränkt empfehlen kann ich lediglich Dsungarische und Roborowski Zwerghamster, Zwergmäuse, Hausmäuse und Gerbile (auch als Rennmäuse bezeichnet). Wenn es die Situation an der Schule zulässt oder gar das Konzept der Schule dies vorsieht, ist selbstverständlich die Pflege von Säugetieren dennoch gut möglich. Hier sind meist die Ferienzeiten und die insgesamt aufwändigere Pflege der Knackpunkt. Zu bedenken ist in erster Linie, dass Goldhamster und andere Hamster nachtaktiv sind, was eine art- und verhaltensgerechte Pflege praktisch ausschließt sofern die Tiere im Unterricht oder bei Projekten, AGs usw. tagsüber eingesetzt werden sollen. Da alle diese Säugetiere uns Menschen verwandtschaftlich am nächsten stehen, ist auch die Schnittmenge von Krankheitserregern aller Art, Innen- und Außenparasiten, usw. am größten. Das bedeutet, dass eine gegenseitige Ansteckung, Übertragung, usw. erfolgen kann. Es liegt mir fern, eine überzogene Panik oder ähnliches zu erzeugen oder mich kategorisch gegen die Haltung von Säugetieren auszusprechen. Dennoch sollten die Risiken bekannt sein und zuerst einmal nach Alternativen geschaut werden.

Afrikanische Zwergmaus Mus minutoides - Diese Art wird von einigen Terraristik-Hobbyisten gepflegt und gezüchtet. Aufgrund der noch geringeren Größe als derjenigen der Hausmaus ergeben sich viele Vorteile wie z.B. eine wesentlich geringere Geruchsbelastung.